Osteopathie

Ziel einer osteopathischen Behandlung ist die größtmögliche Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung. Der Focus liegt dabei nicht auf einzelnen Körperabschnitten, sondern der Mensch wird in seiner Gesamtheit wahrgenommen. Erste osteopathische Behandlungstechniken wurden bereits 1882 von Andrew Taylor Still entwickelt, viele neue, wegweisende Ansätze sind seitdem hinzugekommen.

Eine ausführliche Aufnahme der Krankengeschichte ist vor der Behandlung notwendig. In die Behandlung einbezogen werden folgende Systeme: Muskeln und Gelenke, innere Organe sowie das Nervensystem. Nur mit Blick auf die Gesamtheit des Körpers ist die ursächliche Störung zu finden, die die Schmerzen verursacht. So können z.B. Funktionsstörungen des Magens Schulterbeschwerden auslösen oder Kiefergelenksstörungen Rückenschmerzen bewirken.

Dauer: 45-60 min

Osteopathische Behandlungen sind möglich bei:

Erwachsene

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne, Tinnitus
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Schulter-Arm-Syndrome
  • Hüft-, Knie- und Fußproblemen
  • Funktionsstörungen der inneren Organe z.B. Reizdarm, Blähungen, Verstopfung

Kinder und Jugendliche

  • Konzentrationsstörungen
  • Haltungsschwächen

Neugeborene und Säuglinge

  • Saug- und Schluckstörungen, Blähungen, Schreikinder
  • Schiefhals, Schädelasymmetrien